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Hunde – Der Dackel
In vielen Deutschen Haushalten rennt ein kleiner Wirbelwind durch die Wohnung. Die Rede ist natürlich von einem Dackel. Doch was macht diese Rasse aus? Der Dackel zeichnet sich durch seine kleine Gestalt aus. Trotz des kleinen Körperbaus ist er sehr muskulös und hat eine aufrechte Haltung. Den Dackel gibt es in verschiedenen Fellvariationen (Langhaar, Kurzhaar und Rauhaar) und Größen.
Der Dackel verfügt über ein starkes Selbstbewußtsein und neigt zu einer starken Bindung. Deshalb sollte schon im Welpenalter das Verhalten des Dackels trainiert werden. Dies ist wichtig, da viele Dackel dazu neigen, wenig Respekt vor größeren Hunden zu haben und sich am liebsten in jede Konfrontation einlassen.
Die Dackelrasse wurde gezielt dafür gezüchtet, um auf die Jagd zu gehen (daher auch der Name). Die zu jagenden Tiere waren bzw. sind Dachse und Füchse. Durch die kurzen Läufe und den kleinen Brustumpfang, kann der Dackel in die Bauten der Wildtiere eindringen und diese aufspüren. Notfalls gräbt der Dackel sich einen Eingang. Dabei soll der Dackel sich nicht etwa auf einen Kampf einlassen, sondern den Dachs oder Fuchs aus seinem Bau jagen. Die meisten Dackel in Deutschland werden allerdings nicht als Gebrauchs- bzw. Jagdhund eingesetzt, sondern dienen als Haustiere.
Der Dackel ist eine ganz besondere Rasse und kann mit seinem eigenen Wesen schnell dafür sorgen, dass sich eine große Bindung zwischen Hund und Herrchen ergibt. Wer sich einen Dackel anschaffen will, sollte sich vorher über Bücher oder Bekannte informieren, was es bedeutet einen Dackel als Haustier zu halten.

